Der schlimmste Moment nach meiner Verhaftung war, als der Geheimdienst beschloss, mich nach langer Vernehmung mit einem Lügendetektor zu verhören. In diesem Moment fühlte ich mich wie eine Spionin und nicht wie eine politische Gefangene. Die schlimmsten vier Monate meines Lebens verbrachte ich ebenfalls im Geheimdienstgefängnis, wo ich in einer anderthalb mal anderthalb Meter großen Einzelzelle auf dem Boden schlief, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Ich pflegte jedoch immer zu beten und zu sagen: „Es gibt keinen Gott außer Dir, Ehre sei Dir, ich war tatsächlich einer der Übeltäter“, so wie unser Meister Yunus zu beten pflegte, als er im Bauch des Wals war.